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WildCars AGB


1. Mietpreis

Informieren Sie sich über unsere AGBs

Es gelten die Preise bei der Anmietung jeweils gültigen Preisliste. Kosten für Kraftstoff und Betankungsservice gehen zu Lasten des Mieters, sofern das Fahrzeug nicht mit vollem Tank zurückgegeben wird. Der Mieter haftet für alle im Zusammenhang mit der Nutzung des Fahrzeuges anfallenden Gebühren, Abgaben, Bußgelder und Strafen für die der Vermieter in Anspruch genommen wird, soweit der Mieter diese zu vertreten hat. Als Ausgleich für den Verwaltungsaufwand je Vorgang wird eine Bearbeitungspauschale in Höhe von 15,00 € verlangt. Dem Mieter wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, ein Schaden sei überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger als die Pauschale. Ebenso trägt der Mieter etwaige anfallende Mautgebühren nach dem Autobahnmautgesetz.

2. Berechtigter Fahrer/Gebühren für Zusatzfahrer

Der Mieter muss bei Übergabe des Fahrzeuges eine zur Führung des Fahrzeuges erforderliche, im Inland gültige Fahrerlaubnis, ein gültiges Zahlungsmittel sowie einen Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Kann der Mieter bei Übergabe des Fahrzeuges diese Dokumente nicht vorlegen, wird die Vermieterin vom Mietvertrag zurücktreten. Ansprüche des Mieters wegen Nichterfüllung sind in diesem Fall ausgeschlossen. Der Mieter muss mindestens das 21. Lebensjahr bei Antritt der Fahrt erreicht haben. Des weiteren muss er schon mindestens 3 Jahre über eine im Inland gültige Fahrerlaubnis verfügen. Ein Fahrverbot darf zur Mietzeit nicht vorliegen. Sollte das Fahrzeug von einer anderen Person (Zusatzfahrer) gelenkt werden, so ist dies im Mietvertrag zu vermerken. Für jeden dieser Zusatzfahrer wird eine zusätzliche Gebühr erhoben.

3. Pflichten des Mieters

Der Mieter darf das Fahrzeug nur im öffentlichen Straßenverkehr nutzen, nicht jedoch zu Fahrschulübungen. Das Fahrzeug darf nicht verwendet werden

  • zu motorsportlichen Zwecken, insbesondere Fahrveranstaltungen, bei denen es auf die Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt oder bei den dazugehörigen Übungsfahrten,
  • für Fahrzeugtests oder Fahrsicherheitstrainings,
  • zur gewerblichen Personenbeförderung,
  • zur Weitervermietung,
  • zur Begehung von Straftaten, auch wenn diese nur nach dem Recht des Tatorts mit Strafe bedroht sind,
  • zur Beförderung von leicht entzündlichen, giftigen oder sonst gefährlichen Stoffen,
  • für sonstige Nutzungen, die über den vertragsgemäßen Gebrauch hinausgehen.

 Der Mieter wurde ausführlich in das Fahrzeug eingewiesen und über folgende Gefahren unsachgemäßer Handhabung informiert:

  • Erhöhte Aquaplaninggefahr durch sehr breite Reifen
  • Ausbrechen des Fahrzeughecks durch die hohe Leistung des Sportwagens
  • Motorschaden durch Überdrehen oder Nichteinhalten der Aufwärmphase des Motors (der Motor sollte so lange nicht über 3500 Umdrehungen pro Minute gefahren werden, bis die Armaturenanzeige das Erreichen der Öl-Betriebstemperatur anzeigt; der Motor darf auf keinen Fall in den roten Bereich gedreht werden.

 Zuwiderhandlungen gegen eine bzw. Nichterfüllung einer der Bestimmungen gemäß den vorstehenden Ziffern berechtigen die Vermieterin zu einer fristlosen Kündigung des Mietvertrages bzw. zu einem Rücktritt vom Mietvertrag. Ersatzansprüche des Mieters sind in einem solchen Fall ausgeschlossen. Der Anspruch auf Ersatz des Schadens, der der Vermieterin aufgrund der Verletzung einer dieser Bestimmungen entsteht, bleibt unberührt.

4. Haftung für Schäden

Verhalten bei Unfällen oder sonstigen Schadensfällen:

Nach einem Unfall, Diebstahl, Brand, Wild- oder sonstigem Schaden hat der Mieter oder der Fahrer unverzüglich die Polizei zu verständigen und hinzuzuziehen; insbesondere den Schaden bei telefonischer Unerreichbarkeit der Polizei an der nächstgelegenen Polizeistation zu melden. Dies gilt auch dann, wenn das Mietfahrzeug gering beschädigt wurde und auch bei selbstverschuldeten Unfällen ohne Mitwirkung Dritter.

Bei jeglicher Beschädigung des Fahrzeuges während der Mietzeit ist der Mieter verpflichtet, die Vermieterin unverzüglich über alle Einzelheiten des Ereignisses, das zur Beschädigung des Fahrzeugs geführt hat, schriftlich zu unterrichten. Der Mieter soll zu diesem Zweck den, bei den Fahrzeugpapieren befindlichen Vordruck für einen Unfallbericht in allen Punkten sorgfältig und wahrheitsgemäß ausfüllen.

Der Mieter oder Fahrer hat alle Maßnahmen zu ergreifen, die der Aufklärung des Schadensereignisses dienlich und förderlich sind. Dies umfasst insbesondere, dass sie die Fragen der Vermieterin zu den Umständen des Schadensereignisses wahrheitsgemäß und vollständig beantworten müssen und den Unfallort nicht verlassen dürfen, bevor die erforderlichen und insbesondere für die Vermieterin zur Beurteilung des Schadensgeschehens bedeutsamen Feststellungen getroffen werden konnten bzw. ohne es der Vermieterin zu ermöglichen, diese zu treffen.

5. Haftung des Mieters

Bei Unfallschäden, Verlust, Diebstahl, unsachgemäßer Bedienung des Fahrzeuges oder der Verletzung vertraglicher Obliegenheiten haftet der Mieter grundsätzlich nach den allgemeinen Haftungsregeln. Insbesondere hat der Mieter das Fahrzeug in dem Zustand zurückzugeben, in dem er es übernommen hat. Daneben haftet der Mieter auch für etwaige anfallende Folgeschäden, insbesondere Wertminderung, Abschleppkosten, Sachverständigengebühren und eine Verwaltungskostenpauschale. Die Haftung des Mieters entfällt, sofern weder er noch der Fahrer den Schaden zu vertreten hat.

Wird eine Haftungsbefreiung gegen Zahlung eines zusätzlichen Entgeltes vereinbart, stellt die Vermieterin den Mieter nach den Grundsätzen einer Vollkaskoversicherung mit nachfolgender Selbstbeteiligung zuzüglich einer Kostenpauschale in Höhe von 30,00 € für Schäden am Mietfahrzeug frei. In diesem Fall haften der Mieter sowie die in den Schutzbereich der vertraglichen Haftungsbefreiung einbezogenen Fahrer für Schäden bis zu einem Betrag in Höhe des vereinbarten Selbstbehalts. Ein Anspruch auf eine vertragliche Haftungsfreistellung besteht nicht, wenn der Schaden vorsätzlich herbeigeführt wurde. Wurde der Schaden grob fahrlässig herbeigeführt, ist die Vermieterin berechtigt, ihre Leistungsverpflichtung zur Haftungsfreistellung in einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kürzen. Ein Anspruch auf eine vertragliche Haftungsbefreiung besteht des Weiteren nicht, wenn eine vom Mieter bzw. Fahrer zu erfüllende Obliegenheit vorsätzlich verletzt wurde. Für den Fall einer grob fahrlässigen Verletzung einer vom Mieter bzw. Fahrer zu erfüllenden Obliegenheit ist die Vermieterin berechtigt, ihre Leistung zur Haftungsfreistellung in einem der Schwere des Verschuldens entsprechenden Verhältnis zu kürzen. Abweichend von den Bestimmungen der beiden vorangegangenen Sätze ist die Vermieterin zur Haftungsfreistellung verpflichtet, soweit die Verletzung der Obliegenheit weder für den Eintritt des Haftungsfreistellungsfalles noch für die Feststellung oder den Umfang der Haftungsfreistellungspflicht der Vermieterin ursächlich ist. Dies gilt nicht, wenn die Obliegenheit arglistig verletzt wurde.

Die Selbstbeteiligung pro Schadensfall, die der Mieter zu tragen hat, richtet sich nach den zum Zeitpunkt der Anmietung gültigen, ausliegenden Preislisten.

Brems-, Betriebs- und reine Bruchschäden sind keine Unfallschäden.

Die vorgenannten Regelungen gelten neben dem Mieter auch für den berechtigten Fahrer, wobei die vertragliche Haftungsfreistellung nicht zu Gunsten unberechtigter Nutzer der Mietsache gilt.

6. Rückgabe des Fahrzeuges

Der Mietvertrag endet mit Ablauf der vereinbarten Mietzeit. Setzt der Mieter den Gebrauch des Fahrzeugs nach Ablauf der vereinbarten Mietzeit fort, so gilt das Mietverhältnis nicht als verlängert. § 545 BGB findet keine Anwendung.

Der Mieter ist verpflichtet, das Fahrzeug bei Ablauf der Mietzeit an die Vermieterin am vereinbarten Ort während der üblichen Geschäftszeiten, die im Geschäftslokal der Vermieterin durch Aushang bekannt gemacht wurde, zurück zu geben.

7. Haftung der Vermieterin

Jegliche Haftung der Vermieterin wegen der Verletzung ihrer vertraglich geregelten Pflichten ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit einschließlich von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit der Vertreter und Erfüllungsgehilfen beschränkt. Nur für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und bei einer zwingenden Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz haftet die Vermieterin auch bei leichter Fahrlässigkeit. In diesem Fall ist die Haftung dem Umfang nach auf den Ersatz der vertragstypisch vorhersehbaren Schäden begrenzt.

8. Kaution

Zu Beginn der Miete muss eine Kaution von 3.000,00 € in bar oder per Kreditkarte hinterlegt sein. Diese wird bei mängelfreier Rückgabe wieder ausgezahlt. Sollte das Fahrzeug mit einem Schaden zurückgegeben werden, so besteht kein Anrecht auf eine sofortige Auszahlung der Kaution. Diese wird von der Vermieterin einbehalten, bis die endgültige Klärung der Schadensursache feststeht.

9. Ausreisebestimmungen

Plant der Mieter mit dem Fahrzeug ins Ausland zu fahren, muss dies im Vorfeld mit der Vermieterin abgeklärt werden. Eine solche Vereinbarung muss im Vertrag schriftlich festgehalten werden, insbesondere die Länder angegeben werden, die bereist werden sollen.

Die Ausreise in Länder außerhalb der EU ist nicht gestattet.

10. Nichtraucherfahrzeug

Das Rauchen ist in allen Fahrzeugen strikt untersagt. Die Vermieterin ist berechtigt, in jedem Fall schuldhafter Zuwiderhandlung gegen dieses Verbot durch den Mieter oder vom Mieter beförderter Dritter eine Schadenersatzpauschale in Höhe von 80,00 € geltend zu machen. Dem Mieter wird gestattet, nachzuweisen, dass ein Schaden überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger als die Pauschale ist.

11. Haftpflichtversicherung

Für das Fahrzeug besteht eine Haftpflichtversicherung mit einer maximalen Deckungssumme von 100 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden, je geschädigter Person beschränkt auf 12 Mio. €.

12. Vollkaskoversicherung

Für das Fahrzeug besteht eine Vollkaskoversicherung mit einer Selbstbeteiligung von 3000 €.

13. Stornobedinungen

Bei Eis- oder Schneeglätte, sowie extremen Witterungsbedingungen wird der Termin ohne Kosten für den Mieter verschoben.

Im Falle einer Stornierung des Mieters werden Stornogebühren berechnet:

  • Bis 3 Monate vor dem Termin 40 % der Miete
  • Bis 1 Woche vor dem Termin 60 % der Miete
  • Innerhalb einer Woche vor dem Termin 80 % der Miete

Dem Mieter steht es frei einen geringeren Schaden für den Vermieter nachzuweisen.

© Erich Rohn